Da Wetter ist heute durchwachsen, so dass wir unseren ersten Tag in der Bretagne ruhig angehen lassen wollen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück führen wir nach Morlaix. Diese Stadt hat eine sehr lange Geschichte.

Über der Stadt ist ein Viadukt über das man zu Fuß gehen kann und darüber liegt die Zugtrasse nach Brest. Erbaut Zwischen 1861 und 1864 – 292 m lang mit 14 Bögen und 58 m hoch.


Ein sehr beeindruckendes Bauwerk.

Von dem Viadukt sind interessante Ausblicke gegeben.



Die Kirche ist wie die anderen Bauwerke sehr alt. Erbaut Ende des 15. Jahrhunderts. Das Innere sieht beeindruckend aus.


Im heutigen Tourist-Information war früher eine sehr reiche Familie zu Hause. Das Gebäude wurde Ende des 16. Jahrhunderts und zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut. Der Innenhof wurde in den Fels gehauen.



Interessante Bauweise der Treppen – am rechten Rand wurden Vertiefungen vorgesehen, damit das Wasser abfließen kann.

Im Hintergrund das Rathaus von Morlaix. Der dahinter befindliche Platz wurde als „Platz der Geiseln“ getauft. Hintergrund liegt in der Geschichte des zweiten Weltkriegs. Hier haben deutsche Soldaten nach einem Anschlag männliche Bewohner zusammengetrieben und deportiert.

Das Haus besteht aus Granit und Schiefergestein (16-17. Jahrhundert und 2010/11 restauriert).


Das Haus mit der Nummer 14 (blau) wurde Ende des 15- Jahrhunderts erbaut. Seit 1994 steht es unter Denkmalschutz.
Fast gegenüber steht ebenfalls ein sehr interessantes Gebäude ähnlich erbaut.

Hinter den Holztafeln im Erdgeschoss verbergen sich Fenster.

Auch schon damals wurden Verzierungen angebracht (Engelchen).
Nachdem das Wetter zwischendurch immer uns eine Strich durch die Stadtbesichtigungngemacht hatte, haben wir uns zum Kaffee was Süßes gegönnt und mitgenommen.
Die Auslage der Konditorei hat uns die Wahl schwer gemacht.


nach dem Kaffe mussten wir in unserem Ort Plouezoc’h noch einen Spaziergang unternehmen und haben die Ortskirche besichtigt.



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